Prüfmethodik

Jede Note entsteht nach demselben Verfahren. Bewertet wird, was Verbraucher vor einem Vertragsschluss selbst nachprüfen können. Wir beauftragen Anbieter nicht verdeckt und bewerten keine Geschmacksfragen.

Kriterien und Gewichtung

KriteriumGewichtWas geprüft wird
Transparenz der Pflichtangaben25 ProzentVollständiges Impressum, Rechtsform, Registernummer, Vertretungsberechtigte, erreichbare Kontaktdaten und Datenschutzerklärung nach DSGVO.
Nachweise und Qualifikation25 ProzentKammerzugehörigkeit, Zulassung, Meisterbrief, Zertifizierungen, Versicherungsnachweise und Referenzen, die extern überprüfbar sind.
Leistungsbeschreibung20 ProzentKonkrete Angaben zu Umfang, Ablauf und Grenzen der Leistung statt Werbeversprechen ohne prüfbaren Inhalt.
Preis und Vertragsklarheit20 ProzentPreisangaben oder nachvollziehbare Preislogik, Angaben zu Laufzeiten, Kündigungsfristen und Widerrufsrecht.
Erreichbarkeit und Reaktion10 ProzentMehrere Kontaktwege, klar benannte Servicezeiten, Reaktion auf eine sachliche Anfrage innerhalb von fünf Werktagen.

Notenskala

NoteBezeichnungBedeutung
1,0 bis 1,5Sehr gutAlle Kriterien erfüllt, Angaben durchgehend belegt.
1,6 bis 2,5GutKleine Lücken ohne Folgen für Verbraucher.
2,6 bis 3,5BefriedigendMehrere Lücken, Nachfragen vor Vertragsschluss nötig.
3,6 bis 4,5AusreichendWesentliche Angaben fehlen oder sind unklar.
4,6 bis 5,5MangelhaftPflichtangaben fehlen, Risiko für Verbraucher erkennbar.
5,6 bis 6,0UngenügendGravierende Verstöße oder irreführende Angaben.

Ablauf einer Prüfung

  1. Auswahl des Anbieters nach Marktbedeutung, Verbraucherhinweisen oder Branchenplanung.
  2. Erhebung der öffentlich zugänglichen Angaben, Register- und Kammerdaten am Prüftag.
  3. Bewertung der fünf Kriterien mit schriftlicher Begründung je Kriterium.
  4. Berechnung der Gesamtnote nach Gewichtung, kaufmännisch auf eine Dezimalstelle gerundet.
  5. Gegenlesen durch ein zweites Redaktionsmitglied.
  6. Veröffentlichung mit Autor, Prüfdatum und Quellenliste.

Was wir nicht bewerten

  • Bonität, Zahlungsfähigkeit oder interne Finanzen eines Anbieters.
  • Einzelne Kundenmeinungen ohne prüfbaren Sachverhalt.
  • Gestaltungsfragen wie Farbwahl oder Bildsprache einer Website.

Die redaktionellen Grundregeln stehen in den Redaktionsrichtlinien.